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Es gibt viele Geschichten über das Eulengebirge, ein Teil davon phantastisch und unwahrscheinlich. Man stößt aber auch auf Informationen über Tatsachen, die ihren Platz in der Geschichte hatten. An dieser Stelle und auf dieser Seite möchten wir Ihnen bekannte und unbekannte Informationen über Tatsachen anführen, die tatsächlich passiert sind, aber auch verschiedenartige Abschnitte aus den Büchern, Zeitungen und offiziellen Dokumenten. Unsere Seite wird systematisch ergänzt werden.
Ein hoher Militärfunktionär, der direkt den Bau der unterirdischen Gänge im Eulengebirge beeinflusst hatte, war der Reichsrüstungsminister Albert Speer.
Folgend eine von mehrerer Aussagen zum Thema des Baus von "RIESE":
"Das ist mit Sicherheit der größte Bunker und vielleicht das größte Hauptquartier, das im II. Weltkrieg gebaut wurde. Mit den Arbeiten dabei wurde 1943 in der Nähe von Bad Charlottenbrunn, 70 km südwestlich von Breslau begonnen. Hitler hoffte noch damals, er wäre im Stande den Zug der Roten Armee zu stoppen und das Oberschlesien, den geografisch gen Osten herausragenden hoch industrialisierten Teil des Reiches vor den Sowjets zu retten. Das Quartier bei Bad Charlottenbrunn hatte den seiner Größe entsprechenden Decknamen "Riese" getragen. Es wurde aber niemals benutzt, weder von Hitler noch von seinen Feldmarschällen. Die Baukosten betrugen 150 Millionen Mark, also vierfach mehr als die Baukosten der "Wolfsschanze". (...) beim Bau von "Riese" wurden 257 000 Kubikmeter Stahlbeton verbraucht, es wurden 213 000 Kubikmeter unterirdischen Strecken gegraben und 58 kilometerlangen Straßen mit sechs Brücken gefertigt. Es wurden 100 km Rohre gelegt."
Fortsetzung folgt
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